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Soziale Veränderungen infolge chronischer Nierenerkrankungen Tipps und Tricks für die Wege durch den Behördendschungel

Grundsätzlich:
Jeder Dialysepatient hat einen Grad der Behinderung(GdB) von 100%
Transplantierte haben für 2 Jahre einen GdB von 100%, danach mindestens 50%
Chronisch nierenkranke Patienten können beim jeweils zuständigen Versorgungsamt einen GdB beantragen.
Vom GdB hängen die so genannten Nachteilsausgleiche ab.


Vergünstigungen und ihre zuständigen Behörden:
  • Vergünstigungen bis Freifahrt für Bus und Bahn -> Versorgungsamt
  • Vergünstigung bis Erlass der Kfz-Steuer -> Finanzamt
  • Freibetrag bei der Lohn- und Einkommensteuer (Dialysepatienten bis zu 1420Euro/Jahr, übertragbar auf den Ehegatten!) -> Finanzamt
  • Schwerbehindertenparkausweis -> Straßenverkehrsbehörde, Zulassungsstelle, Bürgerbüro
  • Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung -> direkt bei der GEZ (www.gez.de)
  • Telefonvergünstigung -> Telekom
  • Blindengeld -> Sozialamt


Weitere Nachteilsausgleiche:
  • bei Flugreisen z.B. unentgeltliche Beförderung der Begleitperson innerhalb Deutschlands
  • Wohngeld/ Wohnberechtigungsschein
  • kostenlose Sitzplatzreservierung in Zügen
  • bevorzugte Abfertigung vor Amtsstellen/auch anderorts
  • Ermäßigung bei Kurtaxe
  • Stundennachlass für Lehrer
  • in vielen Gemeinden Befreiung von der Hundesteuer
  • Portofreie Beförderung von Blindensendungen
  • Schutz vor Wohnungskündigung
  • Befreiung von Fahrverbot bei Ozonalarm
  • Vergünstigung beim Kauf eines Neuwagens
Informationen über Nierenerkrankungen

Über die nachfolgenden Links können Sie sich viele Informationen über Nierenerkrankungen und deren Behandlung holen. Bitte haben Sie Verständniss, dass wir die Seiten nicht überprüfen können und für ihren Inhalt und ihre Richtigkeit keine Gewähr geben können. Wenn etwas unklar ist, sprechen Sie uns bitte an.

» www.bundesverband-
niere.de
» www.nierenratgeber.de » www.meine-niere.de » www.niere.org » www.ceapir.eu
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